freitagnacht
wir haben zu abend gegessen und nehmen uns zeit für einen spaziergang. am vortag toste noch ein sturm durch die straßen, doch der tag hat sich erholt und der abend ist ruhig, der nachthimmel klar. in der nachbarschaft breitet sich die gewohnte stille aus.
wir sind kaum vor der tür, da wird die nächtliche ruhe von einem lauten, verzweifelten schreien zerrissen.andere stimmen, eine schließende tür dämpfen den aufruhr. unser gang bleibt kurz, die gehörte not wühlt in unserem innern und treibt uns zurück.
vor dem haus treffen wir auf ein junges paar in abendgarderobe. aufgewühlt hin- und wieder hereilend wissen wohl beide nicht, was sie tun wollen.wir hören nur ungeordnete worte, dazwischen ein uns bekannter name. wir fragen ob wir helfen können, da wir die genannte person kennen."sie ist weggelaufen! ich weiß nicht... ich weiß es nicht! mein bruder hat sich eben umgebracht. kanntet ihr den j.?"
ihre treurige verwirrtheit steckt mich augenblicklich an. ich kannte j. seit jahren und wohne seit 2 jahren im haus neben ihm. die bilder der begegnungen mit j. fallen zusammen wie in einem kaleidoskop.
das gespräch kurz nach meinem einzug, die kleinen unterhaltungen im sommer über den gartenzaun, die gemeinsamen zigaretten.
ich spüre das ich weine.
die gedanken beschäftigen sich jetzt nur noch mit der frage nach dem warum! warum er? warum jetzt? warum so früh? warum überhaupt?
der tod ist so endgültig.
ich warte jetzt auf die zeit. sie soll die traurigkeit derer mitnehmen, die ihm nahe standen und denen es nahe geht.
!in loving memory of J.!
wir sind kaum vor der tür, da wird die nächtliche ruhe von einem lauten, verzweifelten schreien zerrissen.andere stimmen, eine schließende tür dämpfen den aufruhr. unser gang bleibt kurz, die gehörte not wühlt in unserem innern und treibt uns zurück.
vor dem haus treffen wir auf ein junges paar in abendgarderobe. aufgewühlt hin- und wieder hereilend wissen wohl beide nicht, was sie tun wollen.wir hören nur ungeordnete worte, dazwischen ein uns bekannter name. wir fragen ob wir helfen können, da wir die genannte person kennen."sie ist weggelaufen! ich weiß nicht... ich weiß es nicht! mein bruder hat sich eben umgebracht. kanntet ihr den j.?"
ihre treurige verwirrtheit steckt mich augenblicklich an. ich kannte j. seit jahren und wohne seit 2 jahren im haus neben ihm. die bilder der begegnungen mit j. fallen zusammen wie in einem kaleidoskop.
das gespräch kurz nach meinem einzug, die kleinen unterhaltungen im sommer über den gartenzaun, die gemeinsamen zigaretten.
ich spüre das ich weine.
die gedanken beschäftigen sich jetzt nur noch mit der frage nach dem warum! warum er? warum jetzt? warum so früh? warum überhaupt?
der tod ist so endgültig.
ich warte jetzt auf die zeit. sie soll die traurigkeit derer mitnehmen, die ihm nahe standen und denen es nahe geht.
!in loving memory of J.!
joyzucci - 24. Jan, 18:09
lvfg - 25. Jan, 22:29
Irgendwie habe ich das Gefühl das nicht unkommentiert und reaktionslos stehen lassen zu können, aber die richtigen Worte finde ich für sowas leider auch nie. Aber nicht nur ich vermutlich.
Berns - 30. Jan, 19:20
-Trauer-
in Trauer und Anteilnahme, Gedenken wir dessen, was in jener Nacht vorgefallen ist.
Trauer aufgrund der persönlichen Betroffenheit, aber auch vorallem der Betroffenheit jener, welche J. wirklich nahe standen, wie zum Beispiel, seine Eltern, Geschwister und die seiner Freundin/Freunde.
resto en paz!
Trauer aufgrund der persönlichen Betroffenheit, aber auch vorallem der Betroffenheit jener, welche J. wirklich nahe standen, wie zum Beispiel, seine Eltern, Geschwister und die seiner Freundin/Freunde.
resto en paz!
