Von Inselgruppen und nackten Tatsachen
1953 brachte ein junger Amerikaner namens Hugh Hefner eine Zeitschrift auf den Markt, die die Männerherzen höher schlagen ließ. Die damals noch relativ unbekannte Marilyn Monroe zierte das Centerfold des allerersten Playboymagazins. Die Ästhetik und die Präsentation des weiblichen Körpers, die der Playboy mehr oder weniger gesellschaftsfähig machte, ist Gegenstand der folgenden Erörterung.
Mit dem Bikini begann ein harter Kampf um die Freizügigkeit der Frau. Louis Réard schickte bereits 1946 das erste Model, in bis dato unvorstellbar knapper Bademode, über den Laufsteg. Die vier winzigen Stoffdreiecke, die den Körper der jungen Frau nur spärlich bedeckten, lösten eine Welle der Empörung aus. Réards Kollektion schlug ein wie eine Bombe. Nur vier Tage vor der skandalösen Modenschau ließ ein amerikanischer B29-Bomber die erste Atombombe der Nachkriegszeit über dem Bikini-Atoll fallen. Da diese beiden Ereignisse trotz verschiedener weltgeschichtlicher Bedeutung einen ähnlichen Sturm an Aufsehen erregten, benannte der Modeschöpfer seine Kreation nach dem Insel-Atoll. Der Bikini war geboren. Mittlerweile ist das winzige Stückchen Stoff aus keiner Frauen-Garderobe mehr wegzudenken.
Der selbstbewusste Umgang mit dem eigenen Körper und der damit einhergehenden Zurschaustellung des selbigen, stößt immer wieder auf Vorurteile. Der britische Soziologe Lloyd Greene belegte eben diese Vorurteile in einer Studie. Hierzu stellte er ein und dieselbe Frau in zwei grundverschiedenen Ausstattungen jeweils einer zehnköpfigen Jury vor. Im hochgeschlossenen seriösen Businesskostüm trauten die Beobachter der Dame einen weitaus höheren IQ zu, als derselben Frau in Minirock und knappem Oberteil. Das Ergebnis schwankte hierbei um bis zu 45 Punkte.
Je weniger weibliche Reize zum Einsatz kommen, desto mehr intellektuelle Fähigkeiten werden der Frau zugestanden.
Genau diese Verlockungen werden trotz allem immer wieder ganz bewusst eingesetzt. Besonders in den Bereichen, in denen intellektuelle Kompetenz eine eher zweitrangige Rolle spielt, kann der weibliche Körper manipulativ eingesetzt werden. Er ist stets ein erfolgreicher „Eyecatcher“, erregt Aufmerksamkeit und zieht, sofern ästhetisch dargestellt, nicht nur die Blicke der Männer auf sich.
Schon immer konnte man sich unter dem Deckmantel der Kunst ein klein wenig mehr erlauben. So ist auch die Nacktheit des menschlichen Körpers seit jeher Thema der darstellenden Künste. Von Botticellis „Venus“ bis hin zu Newtons „Big Nudes“, hat ein nackter Frauenkörper nichts Anrüchiges.
Das „neue“ Selbstbewusstsein der Frau, der Umgang mit dem Weiblichen in Medien, Mode, Management und Malerei hat wie so vieles seine positiven und seine negativen Seiten.
Das „schöne Geschlecht“ sollte es sich dennoch nicht nehmen lassen über eben dieses selbst zu bestimmen.
Wieso sollten die berühmten Waffen der Frau nicht zum Einsatz kommen?
Ob Marilyn Monroe mit ihrem Auftritt im Playboy die Emanzipation der Frau nun vorangetrieben hat oder nicht, bleibt an dieser Stelle unkommentiert - sie hat in jedem Fall etwas bewegt.
Mit dem Bikini begann ein harter Kampf um die Freizügigkeit der Frau. Louis Réard schickte bereits 1946 das erste Model, in bis dato unvorstellbar knapper Bademode, über den Laufsteg. Die vier winzigen Stoffdreiecke, die den Körper der jungen Frau nur spärlich bedeckten, lösten eine Welle der Empörung aus. Réards Kollektion schlug ein wie eine Bombe. Nur vier Tage vor der skandalösen Modenschau ließ ein amerikanischer B29-Bomber die erste Atombombe der Nachkriegszeit über dem Bikini-Atoll fallen. Da diese beiden Ereignisse trotz verschiedener weltgeschichtlicher Bedeutung einen ähnlichen Sturm an Aufsehen erregten, benannte der Modeschöpfer seine Kreation nach dem Insel-Atoll. Der Bikini war geboren. Mittlerweile ist das winzige Stückchen Stoff aus keiner Frauen-Garderobe mehr wegzudenken.
Der selbstbewusste Umgang mit dem eigenen Körper und der damit einhergehenden Zurschaustellung des selbigen, stößt immer wieder auf Vorurteile. Der britische Soziologe Lloyd Greene belegte eben diese Vorurteile in einer Studie. Hierzu stellte er ein und dieselbe Frau in zwei grundverschiedenen Ausstattungen jeweils einer zehnköpfigen Jury vor. Im hochgeschlossenen seriösen Businesskostüm trauten die Beobachter der Dame einen weitaus höheren IQ zu, als derselben Frau in Minirock und knappem Oberteil. Das Ergebnis schwankte hierbei um bis zu 45 Punkte.
Je weniger weibliche Reize zum Einsatz kommen, desto mehr intellektuelle Fähigkeiten werden der Frau zugestanden.
Genau diese Verlockungen werden trotz allem immer wieder ganz bewusst eingesetzt. Besonders in den Bereichen, in denen intellektuelle Kompetenz eine eher zweitrangige Rolle spielt, kann der weibliche Körper manipulativ eingesetzt werden. Er ist stets ein erfolgreicher „Eyecatcher“, erregt Aufmerksamkeit und zieht, sofern ästhetisch dargestellt, nicht nur die Blicke der Männer auf sich.
Schon immer konnte man sich unter dem Deckmantel der Kunst ein klein wenig mehr erlauben. So ist auch die Nacktheit des menschlichen Körpers seit jeher Thema der darstellenden Künste. Von Botticellis „Venus“ bis hin zu Newtons „Big Nudes“, hat ein nackter Frauenkörper nichts Anrüchiges.
Das „neue“ Selbstbewusstsein der Frau, der Umgang mit dem Weiblichen in Medien, Mode, Management und Malerei hat wie so vieles seine positiven und seine negativen Seiten.
Das „schöne Geschlecht“ sollte es sich dennoch nicht nehmen lassen über eben dieses selbst zu bestimmen.
Wieso sollten die berühmten Waffen der Frau nicht zum Einsatz kommen?
Ob Marilyn Monroe mit ihrem Auftritt im Playboy die Emanzipation der Frau nun vorangetrieben hat oder nicht, bleibt an dieser Stelle unkommentiert - sie hat in jedem Fall etwas bewegt.
joyzucci - 12. Nov, 17:51
